Was sind Computerviren?
Computerviren (auch „Schadprogramm“, „Malware“ etc. genannt) sind kleine Computer-Programme oder Programmteile, die unerwünschte Aktionen auslösen und verschiedenste Auswirkungen auf Ihr Computersystem haben können:
- In der harmlosesten Stufe sind Viren nur lästig oder stiften Verwirrung, z. B. durch ungewöhnliche Aktionen, die Ihre Daten aber nicht beschädigen.
- Andere Viren nutzen Ihr System, in dem sie Programme missbrauchen, z. B. Ihr E-Mail-Programm verwenden, um E-Mails an alle Adressen in Ihrem Adressbuch zu senden oder diese abzugreifen.
- Manche Viren spionieren Passwörter aus, verändern Dateien oder zerstören im schlimmsten Fall ganze Systeme.
- Computerviren, die Ihre und die Daten Ihrer Behörde oder Einrichtung verschlüsseln, werden „Ransomware“ genannt. Der Schlüssel zum Entschlüsseln wird im Anschluss an den Angriff erpresserisch zum „Kauf“ gegen ein Lösgeld angeboten (Ransom = Lösegeld).
Die Bandbreite ist also groß. Monatlich werden ca. acht Millionen Viren- und Virusvarianten in Umlauf gebracht. Längst liegen die durch Viren verursachten Schäden in Milliardenhöhe.
Gut zu wissen
Computerviren sind kleine Computerprogramme, die unerwünschte Aktionen auslösen